Der Anbieter für Zahlungen PayPal steigt nun big in den Handel mit Kryptowährungen ein. Die Kunden aus den USA können in Zukunft über die Plattform PayPal Bitcoin und weitere Kryptowährungen verkaufen, kaufen und diese aufbewahren. Ab dem Jahr 2021 soll es nun möglich sein, bei Händlern über PayPal mit diesen Kryptowährungen zu zahlen. Geplant ist, das Angebot in diesem Jahr auf andere Länder zu erweitern.

Man denkt immer (noch), PayPal sei ein kleines Internet Startup. In Tat und Wahrheit macht PayPal mehr Umsatz als Mastercard! Just sayin‘

PayPal hat damit eine neue Geschäftseinheit ergründet, welche die Krypto-Ambitionen dieses Zahlungsriesen steuern soll. In der Rede während der Gewinnmitteilung von PayPal bekräftigte der CEO Daniel Schulman, dass die momentanen finanziellen Rahmenbedingungen rückständig sind und dass das Unternehmen eine Reihe an Ressourcen digitale Währungen und in Blockchain investieren wird.

Die PayPal-Aktien legten an dem Tag dieser Mitteilung an der Börse Wall Street etwa um drei Prozent zu. Auch auf den Bitcoin wirkte sich dieses neue Geschäft positiv aus. Nun ist die Währung so wertvoll wie seit dem Monat Juli 2019 nicht mehr. So stieg der Kurs der bekanntesten und ältesten Kryptowährung um etwa acht Prozent auf 12’854 US-Dollar an.

Diese Nachricht kam, nachdem PayPal im Monat Oktober 2020 einen Krypto-Service für die US-basierten Kontoinhaber eingeführt hatte. Durch eine solche Einführung ermöglichte der Anbieter den ausgewählten Nutzern einen Kauf, das Halten sowie den Verkauf der Kryptowährungen von den PayPal-Konten. Auf diese Weise hat sich das Unternehmen mit der Paxos Trust Company zusammengeschlossen, einem geordneten Anbieter der Kryptoprodukten, um den Service zu ermöglichen.

PayPal feiert nun den amtlichen Launch des Bitcoin-Handels für alle US-Kunden. Von nun an können alle Verbraucher Ethereum, Bitcoin, Litecoin sowie Bitcoin Cash in dem Account verkaufen, kaufen und ohne Gebühren aufbewahren. Zu Anfang hatte der Zahlungsdienstleister gewisse Schwierigkeiten und schien lediglich Kapazitäten für 10 Prozent aller Interessenten bereitzustellen. So stand ein Großteil aller Kunden auf der Warteliste.
Zugleich bekräftigt das Unternehmen in der ersten Hälfte 2021 diesen Service für Venmo zu starten. Zudem will der Anbieter den Kunden gestatten, die Einkäufe in den etwa 26 Millionen Shops mit den Kryptowährungen zu finanzieren. Direkte Bezahlungen mit Kryptowährungen werden jedoch vorläufig nicht Teil dieses Angebots werden.

PAYPAL goes #Bitcoin

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